Janosch

Janoschs bildkünstlerisches Werk umfasst Zeichnungen, Aquarelle, Arbeiten auf Leinwand sowie Radierungen. Es hat einen individuellen, unverwechselbaren Stil. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist die Sprache, die in den Bildern als Sprechblasen oder Schilder eingebunden ist. Ein weiteres Charakteristikum von Janoschs Kunst ist sein verschmitzter, hintergründiger Humor, der von Jung und Alt geliebt wird.

Janosch – alias Horst Eckert – ist gebürtiger Oberschlesier. 1931 im heutigen Zabrze (Polen) geboren, siedelt er mit seiner Familie 1946 nach Westdeutschland über. Hier prägen seine spätere künstlerische Laufbahn vor allem der Lehrgang zum Musterzeichner an der Krefelder Textilschule, das Malen bei Gerhard Kadow, einem Schüler von Klee und bei Ernst Geitlinger sowie einige Semester an der Akademie der Künste in München.

Seit Mitte der 50ger Jahre lebt und arbeitet Janosch als freischaffender Künstler. Zunächst in Paris und dann erneut in München. Sein erstes Kinderbuch erscheint 1960. Von da an startet seine Karriere als „Bildgeschichten-Erzähler“. 1979 wird Janosch der deutsche Jugendbuchpreis in der Kategorie Bilderbuch für "Oh, wie schön ist Panama" verliehen. Seitdem gehören Tiger, Bär und Tigerente auf Rädern weltweit zum festen Inventar eines Kinderzimmers.

Mit über 300 Kinderbüchern, Romanen, Theaterstücken und Filmen, die in mehr als 47 Sprachen übersetzt sind, zählt Janosch zu den bekanntesten Schriftstellern und Illustratoren der Welt. Zahlreiche... Fortsetzung siehe unten...

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der Biennale Bratislava, der Prix du Livre pour la Jeunesse, zwei mal der Silberne Griffel (Holland), der Silberne Pinsel u. a. ehren ihn und sein Werk. 1980 zieht sich Janosch auf die Insel Teneriffa zurück. Sein Gesamt-Lebenswerk stiftet er dem Kinderbuchmuseum Troisdorf, in dem es bis heute zu besichtigen ist.