James Rizzi

James Rizzi lebte im Rückblick eine typische amerikanische Erfolgsgeschichte: Vom Straßenkünstler zum weltweit agierenden Pop-Art-Star. Gekleidet mit Hut, dicker Brille und bunten Turnschuhen erschien er zu den Ausstellungseröffnungen und überzeugte Kunsthändler sowie -liebhaber durch sein Können und sein freundliches Wesen. Dank zahlreicher posthum erschienener Werke ist James Rizzi bis heute auf dem Kunstmarkt präsent.

James Rizzi Original 3D Bilder

Die 3D-Bilder basiert auf Original-Serigraphien, aus denen einzelne Motive ausgeschnitten und dann mit Abstand über der zugrunde liegenden Grafik positioniert werden. So entsteht die für Rizzi-Originale typische Räumlichkeit, die noch durch ein Doppel-Passepartout betont wird. Dieses setzt sich aus dem oberen, weißen sowie dem unteren, farbigen – auf das Motiv abgestimmten und nur 3 mm sichtbaren – Passepartout zusammen.

Die Ausbildung von James Rizzi:

Seine Kunstlehrer förderten James Rizzi, spornten ihn an, sich technisch weiterzuentwickeln, führten ihn intellektuell durch die Kunstgeschichte, wo James Rizzi Vorbilder in Dubuffet, Picasso und Hundertwasser fand, die seine frühen Bilder zum Teil prägten. Dialogisch entwickelt er seinen eigenen Stil, saugt die Tradition inspiriert auf, transformiert sie – und hat schon früh etwas Eigenes, Markantes, eben Ursprüngliches. In einer dreifachen Hausarbeit erfindet Rizzi schließlich das, was ihn berühmt gemacht hat: die dreidimensionale Druckgrafik. Dieses eigene, Markante verschafft ihm 1977 einen ersten Durchbruch: Der junge Künstler wird eingeladen an der zelebrierten Ausstellung ‘Thirty Years of American Printmaking’ im renommierten Brooklyn Museum teilzunehmen. Da hängt dann ein Rizzi, als einzigedreidimensionale druckgrafische Konstruktion, zwischen den Großen der Zeit, zwischen Andy Warhol, Frank Stella und Roy Lichtenstein. James Rizzi ist in der Kunstwelt angekommen in New York.

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